21.05.2010
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Thema

Jagdschloss Grunewald

Ein Artikel von Cornelia

Beim Jagdschloss Grunewald handelt es sich um den ältesten noch erhaltenen Berliner Schlossbau. Das Gebäude am südöstlichen Ufer des Grunewaldsees wurde 1543 vollendet. Auftraggeber war Joachim II. Hector, Kurfürst von Brandenburg. Vom ursprünglichen Aussehen des Renaissanceschlosses "Zum grünen Wald? ist nur wenig überliefert. Mit Sicherheit handelte es sich um ein Wasserschloss. Unter Friedrich I. fanden umfangreiche Umbauarbeiten statt. Im 17. und 18. Jahrhundert spielte das Jagdschloss Grunewald nur eine untergeordnete Rolle und wurde nur gelegentlich für Aufenthalte genutzt. Die Söhne Friedrich Wilhelms III. veranstalteten Anfang des 19. Jahrhunderts regelmäßig Jagdturniere. Anlässlich der jährlichen Hubertusjagd zählte auch der russische Zar Alexander II. zu den Stammgästen. Wenige Jahrzehnte später begann der Grunewald als Naherholungsgebiet Bedeutung zu gewinnen. Im Jahre 1926 gelangte das Jagdschloss Grunewald in preußischen Staatsbesitz. Seit 1932 beherbergt das Gebäude ein Museum. Gezeigt werden Möbel und Gemälde verschiedener Jahrhunderte. Die Bestände wurden aus verschiedenen Hohenzollernschlössern zusammengetragen. Nach dem II. Weltkrieg kamen weitere Werke dazu, darunter Werke Lucas Cranachs d. Ä. und ein Altarbild aus dem 15. Jahrhundert. 1977 wurde im einstigen Jagdzeugmagazin Friedrichs des Großen ein Jagdmuseum eröffnet. In der 38 Meter langen Halle können Waffen, Gemälde und Jagdtrophäen besichtigt werden.

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Lucas Cranachs, Jagdschloß, Gebäude, Jahrhundert,

Kommentare

Diskussion zu diesem Beitrag
Die neuesten Beiträge:
Gunthard schrieb am 20:34 Uhr 01.12.2010

Ja ja. So isses, Ihr Lieben. Sooo isses.

Gesthimani schrieb am 14:49 Uhr 02.10.2010

Jo, Stylishe Seite was wird das denn hier noch?

 
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