Teilung der Stadt und Wiedervereinigung
Teilung der Stadt und Wiedervereinigung

Teilung der Stadt und Wiedervereinigung



Als Folge des verlorenen Krieges wurde die ehemalige Reichshauptstadt, wie das ganze ehemalige deutsche Reich nach der Kapitulation in Besatzungszonen bzw. die Stadt Berlin in Sektoren, zwischen den vier Siegermächten Amerika, Sowjet-Russland, England und Frankreich verwaltet wurden. Berlin selbst lag in der sowjetischen Besatzungszone. Schon bald nach dem Krieg kam es zu einer Konfrontation zwischen den so genannten Westmächten und der Sowjetunion, die in der Berlinblockade von Juni 1948 bis Mai 1949 ihren ersten Ausdruck fand. Berlin wurde damals von den Westmächten aus der Luft mit Lebensmitteln versorgt. Im August 1961 wurde vom damaligen Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht die Teilung Berlins durch den Bau einer Mauer, die mitten durch die Stadt verlief besiegelt. Der freie Grenzübertritt nach Westberlin war den Bürgern der DDR nun nicht mehr möglich und auch Besucher aus dem Westen mussten sich den Grenzübertritt an den Grenzübergängen in der Stadt genehmigen lassen. Nachdem in den 80er Jahren des sowjetische Generalsekretär Michail Gorbatschow eine neue Politik gegenüber dem Westen einschlug, kam es auch in der damaligen DDR zu Demonstrationen für mehr Freiheit, die am 9. November 1989 zum Fall der Berliner Mauer führten. In der Folge dieser Ereignisse wurde dann 1990 die deutsche Wiedervereinigung ermöglicht mit Berlin als neuer Hauptstadt des wieder vereinten Deutschlands.

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